Disposition und Logistik

Wer hat gerade den Streuer?

Die Frage kommt täglich, und die Antwort steht meistens auf einem Zettel, den gerade jemand anderes hat. Eine Anwendung zeigt die Belegung im Monatskalender und holt den Kunden aus der Warenwirtschaft, statt ihn ein zweites Mal zu erfassen.

Ein Kalkstreuer am Feldrand, hinten der ausgeworfene Streufächer.
Kundenstamm
aus dem ERP
Buchung
stundengenau
Belegung
Monat auf einen Blick
Doppelpflege
keine

Warum der Zettel irgendwann nicht mehr reicht

Die Maschinenvermietung ist in einem Agrarhandel selten ein Geschäft für sich. Im Verleih stehen Geräte, die zur Ware gehören — Kalkstreuer vor allem, oft gleich mit der Lieferung zusammen. Solange es ein Gerät und zwei Anfragen pro Woche sind, genügt ein Kalender an der Wand. Danach fängt es an zu haken:

  • Zwei Mitarbeiter sagen zu, ohne voneinander zu wissen
  • Wer anruft, bekommt keine Antwort, weil der Zettel im anderen Büro liegt
  • Am Abend weiß niemand, ob das Gerät zurück ist
  • Der Kunde wird neu getippt, obwohl er seit Jahren im System steht
  • Bei zwei gleichen Geräten ist unklar, welches gemeint war

Was die Anwendung macht

Belegung im Monatskalender

Je Gerät eine Zeile, je Tag eine Spalte. Wer wissen will, ob der Streuer am Donnerstag frei ist, liest die Verfügbarkeit ab, ohne jemanden zu fragen. Gebucht wird stundengenau, weil ein Gerät oft am selben Tag zweimal rausgeht — vormittags der eine, nachmittags der nächste.

Monatskalender der Vermietung: je Tag die gebuchten Ausleihen mit Kunde und Uhrzeit, darunter die Buchungen der nächsten Monate
Ein Monat auf einen Blick, je Buchung Kunde und Uhrzeit. Oben die Auswahl des Geräts und der Schalter zwischen „Beim Kunden“ und „Auf dem Hof“, unten die Buchungen der kommenden Monate. Die Farben zeigen den Status: geplant, aktiv, abgeschlossen.

Der Kunde kommt aus der Warenwirtschaft

Im Buchungsformular genügen ein paar Buchstaben des Namens: Die Anwendung sucht direkt im Adressstamm des ERP und übernimmt den Treffer samt Kundennummer. Niemand legt einen zweiten Kundensatz an, niemand vertippt sich bei der Schreibweise, und die Nummer stimmt mit der überein, unter der später abgerechnet wird.

Status statt Rätselraten

  • Vorgemerkt, draußen, zurück — jederzeit ablesbar
  • Notizen am Vorgang: welche Menge, welches Feld, worauf zu achten ist
  • Geräte lassen sich anlegen, umbenennen und stilllegen, ohne die Historie zu verlieren
  • Vergangene Vermietungen bleiben nachvollziehbar

Was im Notizfeld steht, ist der halbe Vorgang

„Braucht Kalk für elf Hektar." „Hat Kalk am eigenen Hof." „Zwei Streuer ab Lager." „Anrufen, wenn den Streuer jemand anders braucht." Solche Sätze entscheiden darüber, ob die Ausleihe reibungslos läuft — und sie stehen nirgends in einem Formularfeld, das jemand vorher erfunden hätte. Deshalb hängt am Vorgang ein freies Notizfeld, und es ist bei fast jeder zweiten Buchung gefüllt.

Daran sieht man auch, worum es bei dieser Vermietung eigentlich geht: Das Gerät ist selten das Geschäft. Es ist das, was den Verkauf der Ware möglich macht. Wer den Streuer nicht bekommt, kauft den Kalk woanders.

Ihre Warenwirtschaft bleibt

Die Anwendung legt keinen eigenen Kundenstamm an und ersetzt keine Warenwirtschaft. Sie liest den Adressstamm und schreibt nichts hinein —wie eine solche Anbindung aufgebaut ist, steht auf einer eigenen Seite. Diese Anwendung läuft bei einem Agrarhandel in Mittelfranken seit einer Saison im Tagesbetrieb.

Abgrenzung

Die Anwendung verwaltet Termine und Geräte, mehr nicht. Sie rechnet nicht ab, kennt keine Preise und führt keine Wartungsplanung. Was eine Ausleihe kostet und ob ein Gerät zur Inspektion muss, bleibt dort, wo es heute entschieden wird. Das Werkzeug sorgt dafür, dass jeder im Haus dieselbe Antwort gibt, wenn jemand nach dem Streuer fragt.

Nächster Schritt

Schildern Sie mir Ihren Ablauf.

Zehn Minuten am Telefon genügen für eine ehrliche Einschätzung, ob sich der Aufwand bei Ihnen lohnt.

Oder lieber schreiben? mail@laude.dev