Disposition und Logistik
Tourenplanung, die den Zettel im LKW ersetzt.
Aufträge per Drag & Drop auf Touren verteilen, Fahrer bekommen sie aufs Tablet, Rückmeldungen laufen zurück ins System. Seit Anfang 2026 täglich im Einsatz.
Wie disponiert wird, wenn kein System hilft
- Bestellungen über Telefon, Fax und Warenwirtschaft — verteilt über den Tag
- Touren entstehen auf Zetteln und in Excel
- Ist der Fahrer unterwegs, reißt der Faden ab — Rückmeldung erst per Anruf oder abends
- Jede Information existiert nur einmal, auf einem Zettel
Der Ablauf an einem Tag
- Offene Teillieferungen aus der Warenwirtschaft
- Per Drag & Drop auf Touren — mit Fahrer, Fahrzeug und Route
- „Tour starten“ — die Tour geht aufs Tablet des Fahrers
- Fahrer meldet Beladung, Ablieferung und QM zurück
- Status im Büro sichtbar, dann Abschluss und Archiv
Was der Disponent sieht
Oben die offenen Teillieferungen, unten die Touren des Tages. Jede Lieferung wird per Drag & Drop zugeordnet; pro Tour stehen Fahrer, Fahrzeug, Anhänger, Positionen und Gesamtgewicht auf einen Blick.

Beim Öffnen einer Tour zeigt die Karte die gefahrene Route mit allen Stopps, dazu Gesamtentfernung und geschätzte Fahrzeit — die Grundlage, um Reihenfolge und Auslastung zu beurteilen, bevor die Tour rausgeht. Ein Button kann die optimale Route bestimmen. Der Disponent kann jederzeit per Drag & Drop die Tour ändern.

Selbst ausprobieren
So fühlt sich das Verteilen an. Der Ausschnitt unten läuft in Ihrem Browser — ziehen Sie die Lieferungen auf die Touren und sehen Sie zu, wie das Gewicht mitläuft.
Ziehen Sie Lieferungen auf die Tour — oder tippen Sie eine an und dann die Tour.
Offen 7
- GröningerFeuchtwangen · Soja LP5.000 kg
- NeumeyerTreuchtlingen · Soja LP3.500 kg
- PfefferleLandershofen · Raps3.000 kg
- WittmannHeidenheim · Hydro Sulfan4.000 kg
- BauerWassertrüdingen · Holzpellets4.500 kg
- SchmidtNördlingen · Pannonia Gold3.500 kg
- HofmannHarburg · Weizen2.500 kg
Tour 2540 Silo-Zug
0 / 25.000 kgüber Ladegewicht
- Strecke
- 0 km
- Gespart
- 0 km
Ab drei Stopps lässt sich die Reihenfolge verbessern.
Verkleinerter Ausschnitt mit erfundenen Kunden und Mengen. Gerechnet wird hier die Luftlinie — im Betrieb läuft die Berechnung über das Straßennetz und berücksichtigt Fahrzeug, Gewicht und Zeitfenster.
Was der Fahrer sieht
Auf dem Tablet bekommt der Fahrer des LKW seine Stopps der Reihe nach. Pro Position erfasst er die beladene Menge und den Kessel, optional die Lieferscheinnummer des Kunden, und arbeitet die QM-Checkliste (Q35) direkt am Fahrzeug ab — Sichtkontrolle, Reinigung, Produktfreigabe. Keine Zettel, keine Rückfrage per Telefon.

Anbindung an die Warenwirtschaft
Die Teillieferungen stammen nicht aus einer zweiten Datenpflege, sondern werden aus der bestehenden Warenwirtschaft (Landwehr L3) gelesen. Die Disposition arbeitet mit denselben Aufträgen, die das ERP ohnehin führt — niemand tippt etwas doppelt.
Zurück ins System laufen die Rückmeldungen der Fahrer: beladene Menge, Ablieferung, Lieferscheinbezug. Die Stammdatenhoheit bleibt bewusst im ERP — Kunden, Artikel und Preise werden dort gepflegt und nur gelesen. Die Tourenplanung legt sich als eigene Schicht darüber, statt die Warenwirtschaft zu ersetzen.
Was sich dadurch ändert
- Rückfragen entfallen weitgehend. Der Fahrer hat alle Angaben auf dem Tablet, das Büro sieht den Stand, ohne anzurufen.
- Jede Lieferung ist nachvollziehbar. Wer hat wann wie viel geladen und abgeliefert — in der Tourenübersicht sichtbar, statt es abends aus Zetteln zu rekonstruieren.
- Das Papier im Führerhaus entfällt. Lieferscheine und Rückmeldungen sind digital.
- Die QM-Dokumentation entsteht am Ort des Geschehens (Q35), nicht nachträglich im Büro.

Voraussetzungen im Betrieb
- Ein Tablet pro Fahrzeug.
- Eine Verbindung ins Netz — unterwegs per Mobilfunk oder am Standort über WLAN. Rückmeldungen laufen, sobald eine Verbindung besteht; ein Funkloch am Stopp verzögert sie, verliert sie aber nicht.
- Lesenden Zugriff auf die Datenbank der Warenwirtschaft für die Auftragsübernahme.
- Eine Serverumgebung, auf der die Anwendung läuft — im Haus oder gehostet.
Ehrlich zur Grenze: Wie sauber die Disposition startet, hängt an der Datenqualität der Aufträge im ERP. Steht die, ersetzt das System den Zettel vollständig.
Nächster Schritt
Schildern Sie mir Ihren Ablauf.
Zehn Minuten am Telefon genügen für eine ehrliche Einschätzung, ob sich der Aufwand bei Ihnen lohnt.
Oder lieber schreiben? mail@laude.dev