Disposition und Logistik

Tourenplanung, die den Zettel im LKW ersetzt.

Aufträge per Drag & Drop auf Touren verteilen, Fahrer bekommen sie aufs Tablet, Rückmeldungen laufen zurück ins System. Seit Anfang 2026 täglich im Einsatz.

Ein Silo-LKW auf dem Feldweg, dahinter sanfte Hügel.

Wie disponiert wird, wenn kein System hilft

  • Bestellungen über Telefon, Fax und Warenwirtschaft — verteilt über den Tag
  • Touren entstehen auf Zetteln und in Excel
  • Ist der Fahrer unterwegs, reißt der Faden ab — Rückmeldung erst per Anruf oder abends
  • Jede Information existiert nur einmal, auf einem Zettel
BestellungenTelefon · Fax · WWSDispositionZettel · ExcelWissen im Kopf, nicht im SystemFahrerunterwegs?Rückfragen in beide Richtungen — per Telefon

Der Ablauf an einem Tag

  1. Offene Teillieferungen aus der Warenwirtschaft
  2. Per Drag & Drop auf Touren — mit Fahrer, Fahrzeug und Route
  3. „Tour starten“ — die Tour geht aufs Tablet des Fahrers
  4. Fahrer meldet Beladung, Ablieferung und QM zurück
  5. Status im Büro sichtbar, dann Abschluss und Archiv
1Aufträgeaus der WWS2DisponierenDrag & Drop3Tour startenaufs Tablet4Rückmeldungvom Fahrer5Abschluss& Archiv

Was der Disponent sieht

Oben die offenen Teillieferungen, unten die Touren des Tages. Jede Lieferung wird per Drag & Drop zugeordnet; pro Tour stehen Fahrer, Fahrzeug, Anhänger, Positionen und Gesamtgewicht auf einen Blick.

Dispo-Ansicht: offene Teillieferungen links, Touren des Tages rechts
Das Dispo-Board: offene Teillieferungen und die Touren des Tages nebeneinander.

Beim Öffnen einer Tour zeigt die Karte die gefahrene Route mit allen Stopps, dazu Gesamtentfernung und geschätzte Fahrzeit — die Grundlage, um Reihenfolge und Auslastung zu beurteilen, bevor die Tour rausgeht. Ein Button kann die optimale Route bestimmen. Der Disponent kann jederzeit per Drag & Drop die Tour ändern.

Tourdetail mit Karte, Stopps, Gesamtentfernung und geschätzter Fahrzeit
Tourdetail mit Route auf der Karte, Stopps und geschätzter Fahrzeit.

Selbst ausprobieren

So fühlt sich das Verteilen an. Der Ausschnitt unten läuft in Ihrem Browser — ziehen Sie die Lieferungen auf die Touren und sehen Sie zu, wie das Gewicht mitläuft.

Ziehen Sie Lieferungen auf die Tour — oder tippen Sie eine an und dann die Tour.

Offen 7

  • GröningerFeuchtwangen · Soja LP5.000 kg
  • NeumeyerTreuchtlingen · Soja LP3.500 kg
  • PfefferleLandershofen · Raps3.000 kg
  • WittmannHeidenheim · Hydro Sulfan4.000 kg
  • BauerWassertrüdingen · Holzpellets4.500 kg
  • SchmidtNördlingen · Pannonia Gold3.500 kg
  • HofmannHarburg · Weizen2.500 kg

Tour 2540 Silo-Zug

    0 / 25.000 kg

    Karte der Region mit dem Lager in Gunzenhausen und den möglichen Abladestellen; die zugeordneten Stopps sind durch die Fahrtroute verbunden.
    Strecke
    0 km

    Ab drei Stopps lässt sich die Reihenfolge verbessern.

    Verkleinerter Ausschnitt mit erfundenen Kunden und Mengen. Gerechnet wird hier die Luftlinie — im Betrieb läuft die Berechnung über das Straßennetz und berücksichtigt Fahrzeug, Gewicht und Zeitfenster.

    Was der Fahrer sieht

    Auf dem Tablet bekommt der Fahrer des LKW seine Stopps der Reihe nach. Pro Position erfasst er die beladene Menge und den Kessel, optional die Lieferscheinnummer des Kunden, und arbeitet die QM-Checkliste (Q35) direkt am Fahrzeug ab — Sichtkontrolle, Reinigung, Produktfreigabe. Keine Zettel, keine Rückfrage per Telefon.

    Fahrer-App auf dem Tablet: Beladung erfassen und QM-Checkliste Q35
    Die Fahrer-App: Beladung erfassen, Kessel wählen, QM-Checkliste direkt am Fahrzeug.

    Anbindung an die Warenwirtschaft

    Die Teillieferungen stammen nicht aus einer zweiten Datenpflege, sondern werden aus der bestehenden Warenwirtschaft (Landwehr L3) gelesen. Die Disposition arbeitet mit denselben Aufträgen, die das ERP ohnehin führt — niemand tippt etwas doppelt.

    Zurück ins System laufen die Rückmeldungen der Fahrer: beladene Menge, Ablieferung, Lieferscheinbezug. Die Stammdatenhoheit bleibt bewusst im ERP — Kunden, Artikel und Preise werden dort gepflegt und nur gelesen. Die Tourenplanung legt sich als eigene Schicht darüber, statt die Warenwirtschaft zu ersetzen.

    Landwehr L3WarenwirtschaftKunden · Artikel · Preisewerden hier gepflegtTourenplanungDispositionFahrer-Appauf dem TabletgelesenTeillieferungen, AufträgezurückgeschriebenMenge, Ablieferung, LieferscheinKeine zweite Datenpflege — das ERP bleibt führend.

    Wie die Anbindung an Landwehr L3 technisch funktioniert →

    Was sich dadurch ändert

    • Rückfragen entfallen weitgehend. Der Fahrer hat alle Angaben auf dem Tablet, das Büro sieht den Stand, ohne anzurufen.
    • Jede Lieferung ist nachvollziehbar. Wer hat wann wie viel geladen und abgeliefert — in der Tourenübersicht sichtbar, statt es abends aus Zetteln zu rekonstruieren.
    • Das Papier im Führerhaus entfällt. Lieferscheine und Rückmeldungen sind digital.
    • Die QM-Dokumentation entsteht am Ort des Geschehens (Q35), nicht nachträglich im Büro.
    Tourenübersicht mit Status, Rückmeldung und Abschluss je Tour
    Tourenübersicht: In Planung, unterwegs, abgeliefert — jede Tour mit Status und Rückmeldung.

    Voraussetzungen im Betrieb

    • Ein Tablet pro Fahrzeug.
    • Eine Verbindung ins Netz — unterwegs per Mobilfunk oder am Standort über WLAN. Rückmeldungen laufen, sobald eine Verbindung besteht; ein Funkloch am Stopp verzögert sie, verliert sie aber nicht.
    • Lesenden Zugriff auf die Datenbank der Warenwirtschaft für die Auftragsübernahme.
    • Eine Serverumgebung, auf der die Anwendung läuft — im Haus oder gehostet.

    Ehrlich zur Grenze: Wie sauber die Disposition startet, hängt an der Datenqualität der Aufträge im ERP. Steht die, ersetzt das System den Zettel vollständig.

    Nächster Schritt

    Schildern Sie mir Ihren Ablauf.

    Zehn Minuten am Telefon genügen für eine ehrliche Einschätzung, ob sich der Aufwand bei Ihnen lohnt.

    Oder lieber schreiben? mail@laude.dev